Österreichs Magazin für Segeln, Motorbootfahren und Wassersport




Früh am Morgen, beim ersten Kaffe, ging die Mother in Rodney an Land...

Früh am Morgen, beim ersten Kaffee, ging die Mother in Rodney an Land...

...und dann ging ich ihr an die Eingeweide: Keine Dinghygarage, nein...

...und dann ging ich ihr an die Eingeweide: Keine Dinghygarage, nein...

...eine megafette Baustelle vielmehr. Den ganzen Tag gibts Weihnachtssägen...

...eine megafette Baustelle vielmehr. Den ganzen Tag gibts Weihnachtssägen...

...und Abends, nach ein paar Bier, schreibe ich Wandbriefe - und was sonst noch anliegt.

...und Abends, nach ein paar Bier, schreibe ich Wandbriefe - und was sonst noch anliegt.

Gestern Nacht kam eine Katze aus meinem Rumpf gehüpft.

Ja, eine richtige, lebendige Katze. Ehrenwort.

Nein, ich bin stocknüchtern. Und Sonnenstich hab ich auch keinen. Und soooo durchgeknallt bin ich auch nicht. Die Katze war wirklich da, Pfadfinderehrenwort.

Ich kam grad vom Sanitärcontainer, Mitternacht wars wohl, denkend an dies und das, und grad als ich unterm Flutlichtmast die Leiter aufs Boot erklimmen wollte – husch! – sprang sie aus dem Rumpf. Durchs Loch. Ja, dieses: Das Loch, über das ich mindestens einmal am Tag einen debilen Witz zu hören kriege. Zum Beispiel, ob wir eine Dinghygarage bauen, fragte ein fürs Lebendgewicht untergoßer amerikanischer Skipper, hardeharharr!

Dighygarage! Hat sich was! Ich arbeite das Erbe von Rob, dem durchgeknallten Bootstischler, auf. Er hat mir unter Anleitung seines imaginären Sechsmeterhasen ein paar Wasserfallen ins Backbordheck laminiert. Jetzt schneide ich sie seufzend auf, lasse das stinkende, faulige Wasser raus rinnen.  Und säge rundherum das stinkende, rotte Holz raus. Es ist ein echtes Weihnachtssägen, wirklich wahr!

Synchron dazu schießen der Bröthi und ich kreuz und quer über die Insel, auf der Suche nach dem Material, das wir dann demnächst wieder reintun werden: Bootsbausperrholz, Stringerholz, Matte, Harz… – gibt’s nicht in der Karibik? Doch, doch, gibt´s. Man muss nur die richtigen Leute fragen und den richtigen Text reden.

Fünf Platten erstklassiges Bootsbausperrholz hatte ich mir schon gesichert, als die Mother  noch halbert im Kran hing. Die Island Water World-Filiale in der Rodney Marina hatte sie lagernd. Ich zahlte auf der Stelle und verließ den Laden mit der Anweisung, die Platten mit Stacheldraht, Landminen und Laseralarm zu sichern, bis ich sie holen komme.

Stringerholz war nicht ganz so einfach, aber der Boss von Island Water World hatte dann irgendwann ein Erbarmen, klemmte sich ans Telefon und klingelte die ganze Insel durch, bis er eine Adresse hatte. Die Adresse entpuppte sich als Schuppen in den Hügeln über der Hauptstadt, randvoll mit jeder Art von Tropenholz, die Gott verboten hat, und einem Rasta, der mich ins Herz schloss und Witzbeträge für eine Pickupladung Holz verrechnete.

Dann bauten wir uns aus Staffeln und Billigsperrholz vom örtlichen Baumarkt unterm Kat einen Arbeitstisch im Schatten und eröffneten unser privates Kleinsägewerk: Während ich den Rumpf ausschachtete, schnittt der Bröthi im Akkord 2×5 cm-Leisten für neue Stringer. Und jetzt ist Feierabend. Am 2. Weihnachtsfeiertag. Irgendwo spielt eine Reggaeband. Der Passat weht übers Deck. Und durchs Loch im Backbordheck. Unterm Boot liegen 30 Meter Stringer. Und morgen fangen wir mit dem Einbau an.

Und davon wird dann der nächste Blog handeln. Und bevors zu spät ist, attache ich hier noch ein paar Baustellenbilder. Damit net irgendwer glaubt, wir sind hier auf Urlaub, gell?



Vor einem Jahr hab ich einen Blog über Rodney Bay geschrieben und war dabei ein bisserl unnett, weil mich der viele Beton gestört hat, den man hier übers karibische Flair gegossen hatte.

Darf ich ziemlich viel vom Gesagten zurücknehmen? Weil… – ich hab das Paradies des arbeitenden Seglers gefunden: Mother Ocean schwebte am überbreiten Torkran aus dem Wasser, steht jetzt gut durch den Passatwind durchlüftet direkt unter einem Flutlichtmast im Boatyard aufgepallt, mit ansprechendem Panoramablick auf die Rodney Bay Marina, über der ein veritabler Wald von Salingflaggen flattert, weil die ARC-Flotte hier ihre Atlantiküberquerung feiert. Und rund um mich wuselt bienengleich eine Marinero-Truppe, die um jedes kroatische, türkische oder italienische Marina-Team Kreise laufen würde, weswegen auch jeder Krantermermin hält, ist ja Ehrensache. Draußen vorm Zaun geht’s schräg über die Hauptstraße in einen passabel bestückten Baumarkt, 500 Meter Dinghyritt bringen mich zu einem engagierten Schiffsausrüster und den Schiffsbauholztandler der Insel hab ich auch schon gefunden. Und die beste Nachricht von allen: Verrechnet wird analog zum US-Dollarkurs. Wie rief der zahnlose Muskrat damals in Woodstock ins Mikro? „There´s always a little bit of heaven in a desaster area, man!“

Kontakt hatten wir auch schon, aber so was von.  Zuerst trafen wir die gelöcherten Finnen. Sie humpelten direkt nach uns ins Kranbecken des Rodney Bay Boatyard und ließen ihre schmucke blaue Yacht an Land heben, weil nämlich unterwegs auf dem Atlantik ein Seeventil versucht hat, das Boot während der Fahrt zu verlassen. Dann standen die vier finnischen Kids  ein paar Stunden lang verloren um ihre aufgepallte Yacht, während die Reparaturtruppe im Akkordtempo das Problem behob. Die löchrigen Finnen waren dann auch tatsächlich wieder dicht und zurück im Wasser, bevor das Wochenende ausbrach. Wenig später brachen sie auf nach Süden, den Tobago Keys und Grenada entgegen. Fair winds, folks!

Und dann war da der Michael. Der Michael ist aus Wien und kam per Kojencharter mit dem ARC hierher. Auf einem deutschen Schiff.  Dass er den Bröthi und mich im Bread Basket traf, war für ihn wie heimkommen. Der Meinungsaustausch verlief entsprechend angeregt, begann gegen Mittag und endete gegen Mitternacht auf der Mother Ocean, weil nämlich der Kühschrank leer gesoffen war. Der Bröthi hat dann ein bisserl Probleme gehabt, den Michael per Dinghy auf seine Yacht zu fahren, weil der Michael nämlich ein bisserl Probleme hatte, seine heimatliche Yacht zu identifizieren. Macht nix, weil ich hatte derweil ein bisserl Probleme, mein Bett zu finden, aber irgendwie klappte es dann doch.

Ein milder Passat weht durch meine Koje. Aus der Marina klingt der Sound der umpfundzwanzigsten ARC-Party herüber. Und während ich im Geiste Werkzeug- und Materiallisten durchgehe, dämmere ich langsam in den Schlaf hinüber. Doch in Ordnung, die neue Rodney Bay. Besonders, wenn man einen Wharram zu reparieren hat. Und wie das geht, darüber schreib ich mehr im nächsten Blog.



Ich liebe die Sonne. Die Sonne ist meine beste Freundin. Die Sonne hat mich gern und ich sie. Und überhaupt – Sonnenbrand, was ist das? Dachte ich.

 

Und deshalb hab ich dem Bröthaler Raini gesagt, dass er sich schleichen soll. Nein, nicht vom fahrenden Boot. Einfach nur in den Schatten. Weil diese Sonne verträgt halt net jeder, aber ich? Ich pack das schon, am Steuer sitzen, hier in der Sonne. Überhaupt kein… äh… kein… Dings…äh… – aber wart amal, ich bind mir noch rasch ein T-Shirt als Turban um, ja?

 

Es war dann unvorstellbar brutal. Am Samstagnachmittag waren wir in Guadeloupe angekommen und hatten dann den Sonntag und den besseren Teil des Montags damit verbracht, die Mother Ocean seeklar zu machen.

 

Am Dienstag beim ersten Büchsenlicht liefen wir dann aus. Ich hab übrigens hoch und heilig versprochen, dass ich nicht erzähle, wie wir die erste Untiefentonne an der Ausfahrt beinah verkehrt herum genommen hätten, und deshalb tue ich es auch nicht. Ein Mann, ein Wort.

 

Jedenfalls: Eine Stunde lief der Aussenborder, dann zogen wir die weiße Wäsche auf und stellten ihn ab. Für den Rest der Reise. Bis zur Einfahrt von Rodney Bay. Weil der Wind, Leute, der war ein Traum: Stetige vier Beaufort aus Ost, kuschelige eineinhalb Meter Welle in den Pässen, und die Windlöcher hinter den Inseln haben wir auch mit Anstand durchsegelt.

 

Nur die Sonne… also die Sonne… – am ersten Tag lösten wir einander so alle vier Stunden ab. Die Nacht war auch kein Problem. Aber am zweiten Morgen, so gegen zehne, da hätte der Raini nur mehr an Backbord sitzen dürfen, so rot hat er geleuchtet, und bei mir hat die Haut auch ein Wengerl gespannt, aber kein Problem, ich fahr das. Ich hatte nur ein wenig Schwierigkeiten, was zu sehen, weil die Reflexe auf den Wellen geblendet haben wie die Suchscheinwerfer, und wenn man einen Köperteil zu lange unbewegt gehalten hat, hat es scheußlich wehzutun angefangen. Aber kein Problem.

 

Nach Sonnenuntergang war dann irgendwo bei Castries Landfall in St.Lucia, dann liefen wir nach einer genialen Wende bis vor die Haustür in Rodney Bay, vermieden es grad knapp, uns von einer Segelyacht zusammenfahren zu lassen, die ohne einen einzigen Mann an Deck mit Steuerbordschoten aus der Dunkelheit vor unseren Bug lief – und dann waren wir glücklich in Rodney vor Anker. Und alles war in Ordnung. Dachte ich. Bei den drei standesgemäßen Einlaufbieren dachte ich es. Am nächsten Morgen dachte ich es immer noch, als wir mit den Schiffspapieren untern Arm ins Schlauchboot stiegen und zum Einklarieren in die Marina rollten. Aber als ich dann – pardon! – aufs Häusel ging, dachte ich es nimmer, denn was mir aus dem Spiegel entgegenstarrte, war…naja… Lepra? Oder sowas? Oder noch was Schlimmeres? Und: Isses ansteckend??? Jedenfalls: Unter einer tief gebräunten Haut, die sich gerade in Fetzen vom Gesicht löste, blitzte frisches, aber auch net grad gesund aussehendes Rosa auf.

 

Offenbar war mein Gesicht während der 36 Stunden auf See unter Sonneneinwirkung gestorben und jetzt wuchs mir ein Neues nach. Was es wohl werden würde? Bitte um Gottes Willen nicht Tom Cruise, lieber wär ich tot. Ich meine, mit Sean Connery oder George Clooney könnt ich leben, aber… – naja.

 

Ich ersuche die geneigten LeserInnen, in dieser Hinsicht ganz fest Daumen zu halten, bis ich mich wieder melde – dann mit einem Bericht von einem schwebenden Wahrram, vier gelöcherten Finnen und einem Kanonenrausch unter Landsleuten. See you, mon, Jah Rastafari willing – and I shall hope he is willing!



Es sollte ein kurzer Abschied werden – und es wurde ein halbes Jahr daraus: Mother Ocean parkte in in der Bas-du-Fort Marina in Guadeloupe. Ihr Skipper kittete derweil in Wien die Scherben seines Brotberufs. Und wären da nicht ein paar Gute – er sitzert im Dezember auch noch da….
Mein Laptop hat ein bissl Reisefieber. Irgendwo auf seiner Festplatte rotiert die Buchungsbestätigung für einen Air France-Flug nach Guadeloupe. Seine Speicher füllen sich mit Projekten, Adressen und Notizen, denn ich sperre meine Textproduktion nicht zu. Ich arbeite nur für die nächsten Wochen unter Palmen.
Bitte, falls wer denkt, das tät er oder sie auch gern: Leute, das wird kein Urlaub. Und das sag nicht ich. Das sagt Chris Kessell. Kennt hier keiner? Gut: Chris schaut aus wie ein Bankkassier, arbeitet wie eine Maschine und sieht wie ein Röntgenapparat. Gut so, denn er ist Surveyor, also Bootssachverständiger.
Ich hab ihn letzten Winter in St. Lucia engagiert, um die Reparaturarbeiten von Island Dreams zu beurteilen. Beim zwölften „Oh, shit!“ hörte ich auf zu zählen. Jedenfalls: In der Karibik kann ich, so wie Mother Ocean beinander ist, gern herumsegeln, sagte Chris. Aber über den Atlantik? „If a storm wave hits, you might lose the stern of the port hull“, sagte er. Bitte, er sagte „lose“! Mag wer dabei sein, wenn ein Wharram das Heck vom Backbordrumpf abwirft? Mitten auf dem Ozean? Ich eigentlich nicht.
Also packe ich jetzt 20 Kilo Werkzeug ein, fliege nach Guadeloupe, segle auf Filzpatschen nach St. Lucia, hebe die Mother in der Rodney Bay raus und tausche im Backbordheck zwei Schotten, eine Längswand und das Deck aus. Falls sich das jemand bildlich vorstellen möchte: Zwangsarbeit in einer chinesischen Kohlenmine ist eine passable Annäherung. Du kriechst bei 40 Grad und mehr durch einen engen Schlauch und raufst mit dem Material. Nur dass der Staub nicht Kohle ist, sondern Holz, Epoxi und Glas. Reimt sich auf Spaß? Reiner Zufall, keine Absicht. Zur Erholung mache ich dann am Abend meinen angestammten Job.
Dass ich nicht reparieren lasse, sondern selber repariere, hat erstens mit meiner erworbenen Phobie vor allen Arten von karibischen Dienstleistungen zu tun. Und zweitens mit dem Loch auf meinem Konto: Als ich im März aus der Karibik heimkam, war mein langjähriger größter Kunde nicht mehr da. Zugesperrt. Aus, Maus. Umsatzprognose mit einem Schlag halbiert. Den Rest vom Jahr verbrachte ich damit, in einer Szene, in der die Irren die Anstalt übernommen hatten, mein Geschäft wieder aufzubauen. Vor 15 Monaten lebten wir alle vom Kapitalismus. Jetzt heißt er Kaputtalismus und von dem zu leben ist ein hartes Brot. Aber echt.
Naja. Ich hab auch das überstanden. Und wenn ich in drei Monaten hier im Blog vermelden kann, dass die Mother wieder ein wirklich ozeantüchtiges Boot ist, verdanke ich es ein paar Guten, denen ich diese Zeilen ganz persönlich widmen möchte.
Da ist einmal die Elisabeth Koschier, die seit zehn Jahren mein Leben teilt und prinzipiell keine Bäume aufstellt, außer um mit ihnen mein Rückgrat zu stärken. Aufgeben tut sie allenfalls Briefe. Von mir erwartet sie das Selbe. Und das ist eine gute Motivation. Danke, Liebste. Dass Du mir jede Reise leicht machst, macht jeden Abschied um so schwerer.
Dann wär da der Bröthaler Raimund. Ich lernte ihn diesen Sommer bei TurnOn kennen, als er gerade das 12. Ankermanöver des Tages dirigierte. Nicht auf seinem eigenen Schiff, sondern auf einem von jenen, deren Skipper kein Händchen für das Ankern in durchwühltem Schlammgrund hatte. Mitten im Manöver teilte man ihm per Funk mit, dass auf seiner Yacht das Bordklo streikt.
„Kennst Du Dich mit Häusln aus?“ fragte er mich. „Jabsco?“ – „Jabsco!“ – „Schwarzer Griff oder grauer Griff?“ – „Grau.“ – „Fünf Minuten.“
Ich brauchte dann doch zehn Minuten, weil die Dichtung eigentlich reif für den Vorruhestand war. Aber als der Bröthaler an Bord kam, war das Klo wieder nominal. Und ich hatte nicht nur das Match mit dem Material gewonnen, sondern auch einen Freund. Ich erzählte ihm überm zweiten Bier von der Mother, Ihrem Heck und meinem kommenden karibischen Abenteuer. „Wennst wen brauchst, der mithilft – im Winter hab ich Zeit“, sagte er. Und falls wer denkt, eine solche Ansage hält… – hat er Recht. Der Bröthi fliegt mit und teilt im Dezember und Jänner meinen privaten Gulag. Danke, Mann.
Und obwohl ich jetzt eigentlich zum Schlusse eilen möchte, weil ich noch irrsinnig viel um die Ohren hab, bevor der Flieger geht: Den Zdenko Bedek darf ich also wirklich nicht auslassen, denn der ist für alle künftigen Zeiten mein liebster Herzchirurg.
Nein, Kasperl hatte ich noch keinen, nicht erschrecken bitte. Aber ich hab im Zuge der Arbeiten eine motorische Herztransplantation an meinem Boot vor. Es ist nämlich so, dass ich kein mutiger Kapitän bin, sondern ein alter Kapitän werden will. Das Eine schließt das Andere bekanntlich aus. Und mir fehlt einfach der nötige Mut, um auf dem geplanten Transat im Mai ein paar hundert Liter Benzin für meine Außenborder mitzuführen.

Ich hab mir also einen Diesel-Außenborder gefunden. 80 Kilo Lebendgewicht, Alter unbekannt, Mutter bei der Geburt verstorben, Vater wahrscheinlich in Surabaya verschollen. Oder so. War in Deutschland inseriert, das Ding. Ich bin hingefahren – und war auf den ersten Blick verliebt: Keine Elektronik. Keine Chips. Keine Schaltkreise. Ein Aggregat von der berückenden Einfachheit eines Ölofens. Und um Peanuts wohlfeil.
Ich hab ihn eingepackt, bin heim gefahren und hab jemanden gesucht, der das Ding einmal zerlegt und so wieder zusammenbaut, dass es nochmal für ein paar tausend Meilen gut ist. Bedek Boote hat das Projekt geschultert. Kennt man als Segler eigentlich nicht, die Firma, weil sie hauptsächlich die Motorboote der Donaufans catert. Aber das Kennenlernen lohnt sich, denn der Herr Bedek ist ein Bedächtiger, ein Gescheiter – und ein exzellenter Handwerker. Wo Kollegen wegen akutem Ersatzteilmangel das Hangerl geworfen hätten, hat er sich reingekniet und notfalls Teile nachproduziert. Jetzt rennt der Diesel wie ein Glöckerl – und wenn der Punkt erreicht sein wird, an dem ein Ende der Reparatur absehbar ist, speditier ich ihn nach Martinique und installiere ihn.
Aber das ist noch ein paar anstrengende Monate weit weg. Ich wollt nur auch dem Zdenko Bedek danke sagen, bevor ich für heute zudreh. Der nächste Blog kommt schon aus Guadeloupe. Und der übernächste hoffentlich aus St. Lucia.
See you, Folks – und wenn Ihr Daumen frei habts, haltet sie bitte!