Österreichs Magazin für Segeln, Motorbootfahren und Wassersport




2010 11 Jun

Dänischer Sommer….

Von: Christian Binder um 8:25 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

kopenhagen. tag3: heute war presse und practicetag. und der ist buchstäblich ins wasser gefallen. nach mehreren startsequenzen zum trainieren, wurde das practicerace bei 8kn gestartet. aber aufgrund des sich auflöseneden windes mußte bereits an der ersten leetonne wieder abgebrochen werden. der einsetzende regen hat d…ann weiteres segeln sinnlos gemacht. so bekommen wir etwas zeit unsere müden und geschundenen körper wieder für die restlichen tage in schwung zu bringen. leider hatten wir noch keine gelegenheit die schönheiten der stadt zu erkundigen und kennen nur den weg zwischen appartemente und yachtclub…aber hier fahren alle mit dem rad…und das auch bei regen. cu markus



2010 9 Jun

RC44 Kopenhagen Cup

Von: Christian Binder um 23:04 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Kopenhagen ist unsere dritte station. Wie üblich wurde an den ersten beiden tagen das matchrace gesegelt.
Gestern wurde bei 8-18kn wind sieben flights gesegelt. Was eine maximale belastung an mann und material bedeutet. ungeschlagen führte cameron appelton und sein team aqua vor dem slovenischen team ceeref nach dem ersten tag. auf der dritten stelle lagen fünf teams punktegleich. auch wir konnten einen wettfahrtssieg gegen die mannschaft islas canarias mit steuermann jose maria ponce ersegeln. nach einem neutralen start konnten wir kurz vor der ersten luvtonne, durch eine optimale annäherung, uns zwischen tonne und gegner schieben und in führung gehen. obwohl keine überlappung beim einfahren in den zweilängenkreis an der nächsten leetonne, versuchten die spanier sich innen durchzudrängen und bekamen dafür prompt zwei blaue flaggen. somit war das rennen zu unseren gunsten entschieden.
heute sind wir die restlichen drei matches gesegelt. bei 5-10kn wind konnten wir im ersten flight, das duell gegen die russische katusha mit paul cayard am steuer, einen klassischen start-ziel-sieg feiern. obwohl wir die weiteren rennen gegen ray davies und jimmi spihill verloren haben, wurde mit dem 8.platz unser bisher bestes matchrace ergebnis ersegelt.



2010 3 Mai

RC 44 Austria Cup

Von: Christian Binder um 11:05 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

RC44 Austria Cup (c) www.rc44.atAm ersten Matchrace Tag dauerte es wieder 2 bis 3 Rennen bis wir uns an Intensität im Vorstart gewöhnen konnten. Verschärft wurden die Spielereien noch von der Nähe zum Ufer. Bei manchen Ringerln war ich mir nicht sicher ob wir am Ufer landen. Zusätzlich war der Wind sehr konstant was Überholen nach einem verpatzten Start fast unmöglich machte.
Der zweite Tag lief bedeutend besser. Das Match gegen No Way Back war sicher eines der Besten der ganzen Serie. Im Vorstart kassierten wir einen Penalty konnten aber den Start gewinnen und lagen bis zur ersten Leeboje voran. Auf der zweiten Kreuz drehte der Wind stark nach links und No Way Back lag an der Luv knapp vor uns. Am Vorwind kämpften wir uns zurück bei eine Backbord Steuerbord Situation konnten wir unsern Penalty erledigen. Leider verloren wir das Rennen trotzdem um zwei Meter.
Gott sei Dank konnten wir gegen die Spanier recht locker gewinnen was zumindest ein kleiner Erfolg war.

Am Samstag stand das Practice Race am Programm. Wir erwischten einen fast perfekten Start und segelten als 4. über die Linie.

Gerstern, am ersten Tag des Fleetrace machten wir einfach zu viele Fehler was in dieser Flotte gleichbedeutend mit einem Ledero ist.
Ich bin trotzdem überzeugt das wir noch aufholen können.

Heute schaut es nach Schnürlregen aus den man den weit gereisten Teilnehmern nicht vorenthalten sollte.

Christian



2010 29 Apr

Traunsee

Von: Christian Binder um 9:04 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Heute startet der RC 44 Austria Cup mit dem Match Race. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf die Matches. Bin leider ziemlich verkühlt aber ich hoffe das die frische Traunsee Luft meinen Kopf frei macht.
Drückt uns die Daumen.

Christian



2010 31 Mrz

Training im Maßstab 1:2

Von: Christian Binder um 13:20 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Den Weg, den das Team von Dubai zurück nach Wien mit einem 5-stündigem Flug hinter sich gebracht hat muss unsere RC44 per Schiff und LKW bewältigen. Nach mehr als einem Monat Transportzeit werden unsere beiden Conainter in wenigen Tagen in Slowenien erwartet, von wo direkt an den Traunsee transportiert werden. Dort geht eine Woche vor dem RC44 Austria Cup (29. April bis 4. Mai 2010; Link: www.r444.at) das Training im Heimrevier los.

Mit den ersten Plusgraden in diesem Jahr wurden unsere Trainingsschiffe  (2 Sprints mit 6,6m Länge , 660 kg, 3 Personen) segelfertig gemacht und vorletzte Woche im Bundesleistungszentrum Segeln in Neusiedl untergebracht. Bei den wöchtentlichen Trainingseinheiten werden Matchrace-Situationen geübt und Varianten probiert. Neben Standardsituationen, die in der Starvorbereitung laufend vorkommen können probieren wir auch neue – eher ungewöhnliche -  Situationen herzustellen mit denen wir Angriffe unserer Gegner abwehren oder das eine oder andere Team selber überraschen können. Daneben zählen Kommunikation an Bord, Gewichtsverlagerung und Informationssammlung zu den Schwerpunkten. Bei Windverhältnissen, die ein Matchracetraining unmöglich machen (ab ca. 18kn) segeln wir Trimmschläge und genießen auch mal einen langen Abwärtsritt unter Genacker. (siehe Video)

YouTube Preview Image

Trotz der Kleinheit der Schiffe (1/2 so groß wie die RC44) kann das Team viele Erkenntnisse 1:1 auf die RC44-Rennyacht mitnehmen. Dass dies funktioniert zeigte der Aufwärtstrend bei den letzten Regatten der RC44 Champions Tour.

2 Matchrace-Siege gegen Top-Teams geben uns Vertrauen schon bald mehr Rennen gewinnen zu können. Im Fleetrace zeigen wir an der ersten Luvtonne schon sehr konstant der halben Flotte oder mehr unser Heck. Damit steht einem Top-Resultat am Traunseee und bei den weiteren Events nichts mehr im Weg.

Das Team freut sich auf zahlreiche Besucher des RC44 Austria Cup in Gmunden!

Liebe Grüße

Stefan Glanz

Nähere Infos zum RC44 Austria Cup gibt es unter www.rc44.at



2010 28 Feb

Schneid’s o!!!

Von: Christian Binder um 23:25 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Die Fleetrace Wettfahrten fanden durchwegs bei gutem Wind statt. Ablandiger Wind zwischen 12kn und 25kn sorgte für Temperaturen um die 37°, Sicht von einer halben Meile und Sand zwischen den Zähnen.
Mit dem flachen Wasser und dem pendelndem Wind kamen wir sehr gut zurecht, meist reihten wir uns an der ersten Luvboje zwischen 3. und 6. Platz ein.
Tommy Czajka der diesmal die Gennakerschot übernahm, dirigierte das Boot am Vorwind am optimalen Winkel was uns meist einen Vorteil verschaffte.
Clemens Kruse schaffte es das die richtige Seite von Gate oder Ziel 16 von 18-mal richtig anzusagen. Eine deutliche Steigerung zu unserer bisherigen Performance.

Unser Speed war in allen Rennen sehr gut und wir konnten auch nach mittelmäßigen Starts bis zur Layline überleben. Es freut mich natürlich das sich andere Teams für unsere One Segel zu interessieren beginnen.

Wie man an den Ergebnissen sieht war nicht alles Eitel Wonne. In der ersten Wettfahrt fand ich nicht sofort in den richtigen Windrhythmus was mit einem Ledero an der Luv bestätigt wurde. Ich freundete mich aber immer mehr mit dem Wüstenwind an und teilweise gelangen mir wind und feldtaktische Kreuzen die mich an meine besten Solingzeiten erinnerten. Rene brauchte ein bisschen um sich an den anderen Trimmstil von Karlo Kuret, unserem Großschottrimmer für diese Serie, zu gewöhnen was im Laufe der Serie immer besser gelang.
Leider hatten wir zwei Materialschäden die uns jeweils weit zurückwarfen. Der Fockfallschäkel von Tylaska brach in der Mitte der zweiten Kreuz und wir mussten die Fock mit dem Spifall setzten. An der Luvboje hieß das natürlich abfallen, Fock runter, Spifall umhängen, Gennaker rauf. Gleichbedeutend mit zwei Booten die mit 17kn an einem vorbei fliegen.
Leider musste ein Gennaker sein Leben lassen. Nachdem er schon beim Setzten einen ziemlichen Riss hatte überlebte das Segel den ersten Ruck beim dicht nehmen nicht. Wir tauschten auf der abschließenden Vorwind den Gennaker mit der Jausenbox und fuhren einen gemütlichen 9..
Schon in unserem Match gegen Artemis, das wir übrigens für uns entscheiden konnten, musste ich nach einem Überläufer in der Halse das Kommando „schneids o“ geben. Man kann sich vorstellen dass bei einem Halsenduell mit Terry Hutchinson die Lautstärke dementsprechend ist.
Weitere zwei Mal musste Marcus das Messer zücken um der Gennakerbergeleine Herr zu werden. Nachdem das Messer nur nach Befehl des Steuermannes gezückt werden darf musste ich das oben genannte Kommando wiederholen. Karlos Frage:“what mean’s Scheise?“ verlieh der Situation eine gewisse Satirik (Karlo ist Kroate).

Alles in allem können wir mit unserer Leistung recht zufrieden sein. Nur 5 Punkte hinter dem 5. Platz und mehrere gute Einzelergebnisse.
Ich hoffe dass wir am Traunsee eine ähnliche Leistung liefern können und freue mich schon auf eure Anfeuerungsrufe.

Liebe Grüße

Christian Binder

Nähere Infos zum RC44 Austria Cup gibt es unter www.rc44.at



2010 24 Feb

Von: Christian Binder um 7:55 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Nach drei intensiven Trainingstagen auf den Gewässern vor Dubai, begann die Saison 2010 am Montag mit dem ersten Matchrace. Mit 8-10kn waren die Bedingungen perfekt. Es stand nur eine unangenehme Welle, da am Vortag der „Shamal“ noch mit 15-20kn geblasen hat.
Wir waren schon um 10:30 am Wasser und taten unser Bestes um optimal vorbereitet in den ersten Start zu gehen. Gleich im ersten Match konnten wir gegen Rod Davies und seine Crew von Ceeref punkten. Die Freude an Bord war riesig da es sich um den Sieger der Matchrace-Wertung 2009 handelte. Auch alle anderen 4 Matches des Tages liefen gut, doch die Cracks aus der Szene machten es uns nicht leicht und schnappten uns die Punkte vor der Nase weg. Der zweite Tag hat dann mit einer Geduldprobe begonnen, da sich erst mit ca. 2,5 stündiger Verspätung der notwendige Wind eingestellt hat. Und dann auch nur mit 5-7kn. Aber was gibt es schlimmeres als hier in der Sonne sitzend zu warten. Pünktlich zum auslaufen um 13 Uhr war dann auch unsere Mannschaft komplett. Karlo war aufgrund Visaprobleme erst letzte Nacht angekommen und hat nach 2 Stunden in der Kraftkammer schwitzend das Gewichtslimit geschafft. Somit durfte Alfred wieder auf sein geliebtes Coatchboat zurück wechseln.
Wir waren im ersten Flight schon in der ersten Paarung gegen Team Aqua am Start. Leider konnten wir unsere gut erarbeitete Startposition nicht nutzen und sind beim letzten Dialup an der Linie hängen geblieben. Im zweiten Rennen ( Team BMW/Oracle) gelang es Adam Minoprio bereits in der Vorstartphase uns mit einem Penalty zu bestrafen. Wir konnten das Race aufgrund guter Windtaktik zwar bis zum Schluß offen halten, aber leider war`s nicht genug. Das dritte Match wurde aufgrund des sterbenden Windes nicht mehr gestartet. Somit wird die Serie morgen fertig gesegelt.



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Nachdem die Schlacht in Valencia geschlagen ist, beginnt sich die Szene neu zu orientieren. Alle versuchen ein Engagement für die nächsten 3 Jahre zu bekommen, aber Vieles ist noch unklar. Russel urlaubt vorerst einmal und damit ist der, der in den nächsten Jahren das Sagen haben wird einmal untergetaucht.

Katusha und Artemis, wo Terry Hutchinson Dean Barker ersetzt, trainieren hier seit 2 Wochen Matchrace und ich glaube nicht mit dem Hauptgrund in der RC 44 zu dominieren.

Larry und Russel haben ihr Boot dem Black Match Team rund um Minoporo geborgt, weil sie zu sehr mit der fulminanten Feier in San Franzisko beschäftigt sind. Wird interessant wie sich die Burschen in der RC tun.

Frank Pong dessen Boot von Malcesine hier her transportiert wurde, hat jetzt doch das Handtuch geworfen. Wahrscheinlich ist ihm der Aufwand in dieser Klasse Fuß zu fassen, doch zu groß gewesen.

Team Organica ist sozusagen die Marie ausgegangen, ich hoffe sie sind am Traunsee wieder dabei.

Der Modus hat sich 2010 geringfügig geändert. Das Match Race findet am Montag und Dienstag statt, Mittwoch ist Reservetag und Practice Race Fleet. Die restlichen 3 Tage sind dem Fleet Race gewidmet. Die DHL Trophy gibt es nicht mehr weil DHL als Sponsor ausgestiegen ist.

Beim AEZ RC 44 Team Austria gibt es auch einige Neuigkeiten. Da die zeitliche Belastung, die ganze Serie zu bestreiten, für manche nicht mehr möglich war mussten wir unser Team vergrößern. Udo Moser, schon bei unserem ersten Auftritt in Dubai mit von der Partie, wird auch heuer einige Male an Bord sein. Clemens Kruse, langjähriger 49er Segler, soll die Vorschiffscrew verstärken. Karlo Kuret, der mit Croasail schon 2 Jahre RC 44 Erfahrung gemacht hat, wird bei diesem Event Werner an der Großschot ersetzen.

Liebe Grüße aus Dubai

Christian



2010 15 Feb

Auf zu neuen Taten

Von: Christian Binder um 9:54 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Der vermeintliche Winterschlaf war etwas länger als geplant, aber im Hintergrund wurde von allen Teammitgliedern aktiv und konsequent auf die Saison 2010 hingearbeitet. Die Aufgabe wird nicht leichter und nach dem Saisonauftakt in Dubai folgt praktisch unmittelbar schon der Heim-Event am Traunsee. Das Bauchgefühl für die Rückkehr nach Dubai ist gut, dort konnten im Saisonfinale 09 die ersten Früchte der Arbeit geerntet werden. Dennoch wissen wir, dass einige Teams bis zu 30 Tage in mehreren Blöcken trainierend in Dubai verbracht haben, die fehlenden Wassertage werden wir  versuchen mit Einsatz und Engagement zu egalisieren. Und schließlich soll unser großer Auftritt ja erst am Traunsee sein…



2009 30 Nov

G`schaut und G`segn…

Von: Christian Binder um 10:03 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Ein Kommentar

Wie schon mit dem guten Bauchgefühl gestern in die Tasten getippt hat sich heute ein weiterer (kleiner) Meilenstein im Team AUT eingefunden. Nach dem 6. im Auftakt Fleet Race konnten wir in Führung liegend (ENDLICH!!!) auch den Sack zumachen und die Wettfahrt gewinnen… BRAVO an alle Beteiligten – und Christian hat nachher nur gesagt: „… so einfach geht das also…“.
Danach kamen zwei dicke Brocken (10 und 9) welche die Gesamtstimmung für den Tag drücken, aber wir bleiben weiter am Fehler analysieren, nach vorne schauen und – wie die Aufgabenstellung lautet: „..zielgerichtet, fokussiert und konzentriert ruhig die Leistung erbringen, die wir imstande sind zu erbringen…“ . Morgen (Samstag) wahrscheinlich wieder maximal 8 Konten (heute waren es 5-7) und eventuell  am Vormittag gleich UNSER Baby, das DHL(Langstrecke). Die Trauben hängen hoch, aber für alle ! Und Team AUT ist jetzt in der Outline, die das besondere der RC44 Klasse ausmacht, buchstäblich voll integriert: jeder kann jeden schlagen, jeder kann letzter werden und jeder kann gewinnen….