Österreichs Magazin für Segeln, Motorbootfahren und Wassersport




2010 28 Feb

Schneid’s o!!!

Von: Christian Binder um 23:25 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Die Fleetrace Wettfahrten fanden durchwegs bei gutem Wind statt. Ablandiger Wind zwischen 12kn und 25kn sorgte für Temperaturen um die 37°, Sicht von einer halben Meile und Sand zwischen den Zähnen.
Mit dem flachen Wasser und dem pendelndem Wind kamen wir sehr gut zurecht, meist reihten wir uns an der ersten Luvboje zwischen 3. und 6. Platz ein.
Tommy Czajka der diesmal die Gennakerschot übernahm, dirigierte das Boot am Vorwind am optimalen Winkel was uns meist einen Vorteil verschaffte.
Clemens Kruse schaffte es das die richtige Seite von Gate oder Ziel 16 von 18-mal richtig anzusagen. Eine deutliche Steigerung zu unserer bisherigen Performance.

Unser Speed war in allen Rennen sehr gut und wir konnten auch nach mittelmäßigen Starts bis zur Layline überleben. Es freut mich natürlich das sich andere Teams für unsere One Segel zu interessieren beginnen.

Wie man an den Ergebnissen sieht war nicht alles Eitel Wonne. In der ersten Wettfahrt fand ich nicht sofort in den richtigen Windrhythmus was mit einem Ledero an der Luv bestätigt wurde. Ich freundete mich aber immer mehr mit dem Wüstenwind an und teilweise gelangen mir wind und feldtaktische Kreuzen die mich an meine besten Solingzeiten erinnerten. Rene brauchte ein bisschen um sich an den anderen Trimmstil von Karlo Kuret, unserem Großschottrimmer für diese Serie, zu gewöhnen was im Laufe der Serie immer besser gelang.
Leider hatten wir zwei Materialschäden die uns jeweils weit zurückwarfen. Der Fockfallschäkel von Tylaska brach in der Mitte der zweiten Kreuz und wir mussten die Fock mit dem Spifall setzten. An der Luvboje hieß das natürlich abfallen, Fock runter, Spifall umhängen, Gennaker rauf. Gleichbedeutend mit zwei Booten die mit 17kn an einem vorbei fliegen.
Leider musste ein Gennaker sein Leben lassen. Nachdem er schon beim Setzten einen ziemlichen Riss hatte überlebte das Segel den ersten Ruck beim dicht nehmen nicht. Wir tauschten auf der abschließenden Vorwind den Gennaker mit der Jausenbox und fuhren einen gemütlichen 9..
Schon in unserem Match gegen Artemis, das wir übrigens für uns entscheiden konnten, musste ich nach einem Überläufer in der Halse das Kommando „schneids o“ geben. Man kann sich vorstellen dass bei einem Halsenduell mit Terry Hutchinson die Lautstärke dementsprechend ist.
Weitere zwei Mal musste Marcus das Messer zücken um der Gennakerbergeleine Herr zu werden. Nachdem das Messer nur nach Befehl des Steuermannes gezückt werden darf musste ich das oben genannte Kommando wiederholen. Karlos Frage:“what mean’s Scheise?“ verlieh der Situation eine gewisse Satirik (Karlo ist Kroate).

Alles in allem können wir mit unserer Leistung recht zufrieden sein. Nur 5 Punkte hinter dem 5. Platz und mehrere gute Einzelergebnisse.
Ich hoffe dass wir am Traunsee eine ähnliche Leistung liefern können und freue mich schon auf eure Anfeuerungsrufe.

Liebe Grüße

Christian Binder

Nähere Infos zum RC44 Austria Cup gibt es unter www.rc44.at



2010 24 Feb

Von: Christian Binder um 7:55 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Nach drei intensiven Trainingstagen auf den Gewässern vor Dubai, begann die Saison 2010 am Montag mit dem ersten Matchrace. Mit 8-10kn waren die Bedingungen perfekt. Es stand nur eine unangenehme Welle, da am Vortag der „Shamal“ noch mit 15-20kn geblasen hat.
Wir waren schon um 10:30 am Wasser und taten unser Bestes um optimal vorbereitet in den ersten Start zu gehen. Gleich im ersten Match konnten wir gegen Rod Davies und seine Crew von Ceeref punkten. Die Freude an Bord war riesig da es sich um den Sieger der Matchrace-Wertung 2009 handelte. Auch alle anderen 4 Matches des Tages liefen gut, doch die Cracks aus der Szene machten es uns nicht leicht und schnappten uns die Punkte vor der Nase weg. Der zweite Tag hat dann mit einer Geduldprobe begonnen, da sich erst mit ca. 2,5 stündiger Verspätung der notwendige Wind eingestellt hat. Und dann auch nur mit 5-7kn. Aber was gibt es schlimmeres als hier in der Sonne sitzend zu warten. Pünktlich zum auslaufen um 13 Uhr war dann auch unsere Mannschaft komplett. Karlo war aufgrund Visaprobleme erst letzte Nacht angekommen und hat nach 2 Stunden in der Kraftkammer schwitzend das Gewichtslimit geschafft. Somit durfte Alfred wieder auf sein geliebtes Coatchboat zurück wechseln.
Wir waren im ersten Flight schon in der ersten Paarung gegen Team Aqua am Start. Leider konnten wir unsere gut erarbeitete Startposition nicht nutzen und sind beim letzten Dialup an der Linie hängen geblieben. Im zweiten Rennen ( Team BMW/Oracle) gelang es Adam Minoprio bereits in der Vorstartphase uns mit einem Penalty zu bestrafen. Wir konnten das Race aufgrund guter Windtaktik zwar bis zum Schluß offen halten, aber leider war`s nicht genug. Das dritte Match wurde aufgrund des sterbenden Windes nicht mehr gestartet. Somit wird die Serie morgen fertig gesegelt.



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Nachdem die Schlacht in Valencia geschlagen ist, beginnt sich die Szene neu zu orientieren. Alle versuchen ein Engagement für die nächsten 3 Jahre zu bekommen, aber Vieles ist noch unklar. Russel urlaubt vorerst einmal und damit ist der, der in den nächsten Jahren das Sagen haben wird einmal untergetaucht.

Katusha und Artemis, wo Terry Hutchinson Dean Barker ersetzt, trainieren hier seit 2 Wochen Matchrace und ich glaube nicht mit dem Hauptgrund in der RC 44 zu dominieren.

Larry und Russel haben ihr Boot dem Black Match Team rund um Minoporo geborgt, weil sie zu sehr mit der fulminanten Feier in San Franzisko beschäftigt sind. Wird interessant wie sich die Burschen in der RC tun.

Frank Pong dessen Boot von Malcesine hier her transportiert wurde, hat jetzt doch das Handtuch geworfen. Wahrscheinlich ist ihm der Aufwand in dieser Klasse Fuß zu fassen, doch zu groß gewesen.

Team Organica ist sozusagen die Marie ausgegangen, ich hoffe sie sind am Traunsee wieder dabei.

Der Modus hat sich 2010 geringfügig geändert. Das Match Race findet am Montag und Dienstag statt, Mittwoch ist Reservetag und Practice Race Fleet. Die restlichen 3 Tage sind dem Fleet Race gewidmet. Die DHL Trophy gibt es nicht mehr weil DHL als Sponsor ausgestiegen ist.

Beim AEZ RC 44 Team Austria gibt es auch einige Neuigkeiten. Da die zeitliche Belastung, die ganze Serie zu bestreiten, für manche nicht mehr möglich war mussten wir unser Team vergrößern. Udo Moser, schon bei unserem ersten Auftritt in Dubai mit von der Partie, wird auch heuer einige Male an Bord sein. Clemens Kruse, langjähriger 49er Segler, soll die Vorschiffscrew verstärken. Karlo Kuret, der mit Croasail schon 2 Jahre RC 44 Erfahrung gemacht hat, wird bei diesem Event Werner an der Großschot ersetzen.

Liebe Grüße aus Dubai

Christian



2010 15 Feb

Auf zu neuen Taten

Von: Christian Binder um 9:54 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Der vermeintliche Winterschlaf war etwas länger als geplant, aber im Hintergrund wurde von allen Teammitgliedern aktiv und konsequent auf die Saison 2010 hingearbeitet. Die Aufgabe wird nicht leichter und nach dem Saisonauftakt in Dubai folgt praktisch unmittelbar schon der Heim-Event am Traunsee. Das Bauchgefühl für die Rückkehr nach Dubai ist gut, dort konnten im Saisonfinale 09 die ersten Früchte der Arbeit geerntet werden. Dennoch wissen wir, dass einige Teams bis zu 30 Tage in mehreren Blöcken trainierend in Dubai verbracht haben, die fehlenden Wassertage werden wir  versuchen mit Einsatz und Engagement zu egalisieren. Und schließlich soll unser großer Auftritt ja erst am Traunsee sein…



2009 30 Nov

G`schaut und G`segn…

Von: Christian Binder um 10:03 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Ein Kommentar

Wie schon mit dem guten Bauchgefühl gestern in die Tasten getippt hat sich heute ein weiterer (kleiner) Meilenstein im Team AUT eingefunden. Nach dem 6. im Auftakt Fleet Race konnten wir in Führung liegend (ENDLICH!!!) auch den Sack zumachen und die Wettfahrt gewinnen… BRAVO an alle Beteiligten – und Christian hat nachher nur gesagt: „… so einfach geht das also…“.
Danach kamen zwei dicke Brocken (10 und 9) welche die Gesamtstimmung für den Tag drücken, aber wir bleiben weiter am Fehler analysieren, nach vorne schauen und – wie die Aufgabenstellung lautet: „..zielgerichtet, fokussiert und konzentriert ruhig die Leistung erbringen, die wir imstande sind zu erbringen…“ . Morgen (Samstag) wahrscheinlich wieder maximal 8 Konten (heute waren es 5-7) und eventuell  am Vormittag gleich UNSER Baby, das DHL(Langstrecke). Die Trauben hängen hoch, aber für alle ! Und Team AUT ist jetzt in der Outline, die das besondere der RC44 Klasse ausmacht, buchstäblich voll integriert: jeder kann jeden schlagen, jeder kann letzter werden und jeder kann gewinnen….



2009 27 Nov

Finally…

Von: Christian Binder um 9:50 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Ein Kommentar

Schon beim ersten Event des Jahres in Cagliari konnte das Team AUT einen Erfolg im Match-Race – leider den bis dato einzigen – verbuchen, aber viel besser noch, auch im letzten Flight, im letzten Match der RC 44 Tour 2009 konnte ein Sieg eingefahren werden (gegen Team Organika, Karol Jablonski, POL). Na wenn das kein Zeichen für 2010 ist… Auf Grund der Strafpunkte konnten wir das Match-Race beim Dubai Gold Cup an Gesamt siebenter Stelle beenden … eine Genugtuung nach all den unzähligen scheinbar frucht- und brotlosen Trainings Sessions und Matches gegen die Scheichs* (*Anm.: früher auch für Top Segler gebräuchlicher Terminus). Morgen beginnt das Feet-Race, besonders auf das DHL freuen wir uns. Die Gesamtwertung 2009 im DHL (Langstrecke) winkt mit einem Platz in der ersten Hälfte als (ergebnisorientiertes) Ziel – das wäre dann schon weit mehr als nur ein Achtungserfolg. Die Windprognose bleibt bis Sonntag unter 10 Konten, nicht gerade unsere Stärke, aber hier in Dubai konnte bisher nur BMW Oracle mit mehr Höhe bei fast gleichem Speed nerven – alle andern haben wir unter Kontrolle. Beim Practice Race haben wir schon einmal – nicht unbemerkt – aufgezeigt (siehe http://rc44.org/en/regattas/news/index.php?idContent=2171). Ein unter dem Pseudonym Kaiser Franz bekannter Fussballtrainer hat einmal gesagt: „Schau mer mal, dann segn ma scho“  in diesem Sinn…

lg alfred pelinka

Jawohl, Sieg im Match Race gegen Team Organika mit Karol Jablonski

Jawohl, Sieg im Match Race gegen Team Organika mit Karol Jablonski



2009 25 Nov

Gelungene Generalprobe

Von: Christian Binder um 9:50 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

DSC_0227DSC_0125Nach schier endlosen Nächten des Hungerns, Abenden voll mit Theorie von
Startvorbereitung, Videoanalysen, Windvorhersagen und stundenlangen
Trimmschlägen mit Mastsetup, Lattenspannungen, Fock- und
Groß-Twisteinstellungen im Zentimeterbereich und -  nicht zu vergessen die
Einstellungen der Trimmklappe an der Kielfinne, eingeteilt in halbe Grade,
passend zum jeweiligen Segeltrimm, ging es endlich heute mit dem sog.
Practicerace los. Einer wichtigen Standortbestimmung punkto Speed.

Windvorhersage bis 18 Knoten und Welle, die man aus der Adria nach drei
Tagen durchgehendem Jugo kennt. Zugegeben, bei 30 Grad Luft und 27 Grad
Wassertemperatur spart man sich hier Ölzeug und Gummistiefel.

Nun gilt es, all das geübte der letzten Tage und Woche in die Praxis
umzusetzen. Eine Vorbereitung auf den Start in dieser mit den Besten Seglern
der Welt besetzten Klasse ähn

Als erstes Boot an der Luvtonne, im Ziel Platz drei

Als erstes Boot an der Luvtonne, im Ziel Platz drei

elt ein wenig dem Abarbeiten einer Checkliste
wie dies Piloten vor dem Losfliegen machen.

Einsegeln, Linie abfahren, Peilung, Timing, wo wollen wir starten, wo ist
mehr Druck, wo die Wellen günstiger, wie pendelt der Wind und wie schauts
oben an der Luvtonne aus, was machen die Gegner?
Die Kommunikation unter Rennbedingungen aufrecht zu halten ist noch einmal
schwieriger als beim Training. Nicht zu wenig und auf keinen Fall zu viel
Infos.

Ziel der heutigen Veranstaltung soll sein, dass wir unsere Startroutine
verbessern und uns nach Möglichkeit im Speed mit den Gegnern vergleichen.

Nach einem perfekten Start kommen wir schnell in einen guten Rhythmus. Das
gute Gefühl am Ruder bestätigt die Tatsache, dass wir als erstes Boot um die
Luvtonne gehen. Im Surf gleiten wir bis zu 16 Knoten die Wellen hinunter und
runden das Gate ebenfalls als erstes Boot. Das selbe nochmals in Luv. Leider
wird der Winkel am letzten Schlag bei der Annäherung an das Ziel durch einen
10 Grad Winddreher zu spitz, wodurch wir zu viel Druck im Boot haben, sodass
wir 2 bis 3 Knoten Speed verlieren. BMW Oracle und Team Aqua (derzeit
führendes Boot in der Championstour) erwischen die letzte Downwind besser
und queren das Ziel kurz vor uns.

Platz 3 für Team Austria AEZ

Ein toller Auftakt und sehr wichtig für die Motivation bzw eine kleine
Entschädigung für die tolle Arbeit der Crew in den letzten Tagen.

Morgen startet das Matchrace.
Von uns aus darf es ruhig so weitergehen.
Viele Grüße aus Dubai
René Mangold



2009 23 Nov

Dubai

Von: Christian Binder um 13:48 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

24 Stunden hämmern und klopfen. Baustellen im Dauerbetrieb, wo entweder die blaue oder die orange Schicht am Arbeiten ist. In zwei drei Jahren werden auch die letzten Platzerln mit zumindest fünfzigstöckigen Hochhäusern verbaut sein. Schon jetzt kommt es einem vor, dass alles leer steht. Ein irrwitziger Wettstreit um das höchste Haus, das größte Einkaufszentrum inklusive Eislaufplatz, Skihalle und anscheinend auch um die meisten Häuser pro Quadratkilometer.

Da Udo Moser für Tommi eingesprungen ist und er 20 kg mehr wiegt, mussten wir die ersten drei Tage ganz schön hungern. Ein Müsli, ein Apfel, am Abend Salat macht pro Mann und Nase minus 4 kg. Heute morgen war die Abwaage, danach belohnte uns Fredl mit einem ausgiebigen Frühstück.

Heute werden wir die neue Genua 2 und einen neuen Gennaker A2 testen. Bei der Fock haben wir nichts verändert, der Gennaker sollte auch auf spitzeren Kursen gut funktionieren.

lg
_LV07874Christian



2009 5 Okt

Make What

Von: Christian Binder um 9:03 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

lautete die Devise für den letzten Tag des Fleetrace in Portoroz. Nicht nur die Platzierung sollte noch verbessert werden, auch die Schwachpunkte der vorangegangenen Tage sollten so weit wie möglich ausgemerzt werden.
Die Bewertungen gut, mittel, schlecht passen ganz gut für die abschließenden drei Wettfahrten am Samstag.
Gut, weil wir einen perfekten Nullstart am Schiff hatten, sofort auf die bevorzugte rechte Seite umlegen konnten, und den 4. Platz an der Luvboje bis Mitte der zweiten Vorwind verteidigten. Leider halsten wir einen Augenblick zu spät in eine linke Windkante und wurden von zwei Booten überholt.
Mittel, weil wir nach einem katastrophalen Start (Roman meinte eine seiner Spezialitäten sei es mit Steuerbord hinter dem Feld zu Starten um als Erster auf die rechte Seite zu gelangen. Anscheinend ist es noch kein Favorit  von Rene und mir) die erste Luvboje mit 50m Abstand zum Vorletzten rundeten aber noch Achter wurden.
Schlecht weil wir den besten Start hatten seit wir diese Klasse segeln und trotzdem in dieser Wettfahrt letzter wurden.
Das Resümee des RC 44 Portoroz Cup
Wir haben uns in einigen Bereichen deutlich verbessert was sich in den meist guten Positionen an der erste Luv widerspiegelt.

Auf der Vorwind sollte die Feldtaktik eine wichtige Rolle spielen.

Die neuen Wanten kurz vor der Serie einzubauen war nicht ganz glücklich.

Roman brachte bei seinem ersten Regattaeinsatz sehr gute Inputs. Oft sieht man auf so technischen Booten den Wald vor lauter Bäumen nicht und vergisst auf die Basics. Am Ende gewinnt auch in der RC44 Klasse das Boot das schneller segelt und auf der richtigen Seite ist.

Alle Teams arbeiten sehr professionell und pushen sich gegenseitig zu immer besseren Leistungen. Konnte man  am Anfang der Saison mit einer perfekten Leebojenrundung noch ein paar Plätze gut machen  gehören perfekte Manöver längst zum Standard.

Unser Boot ist bereits unterwegs nach Dubai wo der letzte Battle für heuer stattfindet.

Liebe Grüße

Christian Binder



2009 3 Okt

Fleetrace

Von: Christian Binder um 23:00 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare

Wie erwartet merkt man auch im Fleetrace das es sich hier um keine Clubregatta handelt. Beim ersten Fehler, egal wie klein er ist, wird man zumindest von zwei Booten überholt, beim zweiten ist man Letzter.

Unser vorrangiges Ziel bei dieser Serie unsere Starts zu verbessern ist uns zumindest einige Male gelungen. Einmal hatten wir die Nase zu weit vorne und mussten mit Oracle wieder zur Linie zurück.
An der ersten Luvboje sind wir immer zwischen Platz 5 und 7 aber auf der Vorwind und vor allem an der Leeboje verlieren wir ein paar Plätze.
Unser bestes Resultat bis jetzt haben wir wieder auf der Langstrecke erzielt. Bei Bora mit 15-20kn kreuzten wir nach Izola und dann ging es mit Gennaker wieder zurück. Am Anfang lagen wir noch weiter hinten konnten aber unter Land und mit gutem Speed Boot um Boot aufholen. In Izola waren wir an 5. Stelle, aber eine nicht ganz perfekte Halse bei der Bojenrundung ließ Russel genug Platz um enger zu Halsen und uns zu überholen. Die anschließende Vorwind war leider viel zu kurz. 17kn Speed, super Wellen ließen die Augen der Eigner am Steuer leuchten.
Artemis mit Team New Zealand und Torbjorn Tornqvist am Steuer ist auch in dieser Serie eine Klasse für sich.
Heute sind noch 3 Wettfahrten geplant und wir wollen natürlich die Slowenen noch überholen. Sea Dubai hat 12 Punkte Vorsprung und bei ein, zwei sehr guten Platzierungen ist da vielleicht noch was drinnen.

Liebe Grüße

Christian