2012 29 Mrz
Wellness in Triest
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Das kann man getrost als gelungenes Wochenende verbuchen. Norbert hatte die Basis gelegt, indem er die schwarze Mama gründlich aufpolierte. Der neue Decksanstrich leistete sehr gute Dienste und das hervorragende Wetter war das Salz in der Suppe. Als am Sonntag plötzlich dichter Nebel einfiel, hatten wir bereits genügend Segelstunden absolviert, um zufrieden bilanzieren zu können.
Auch Kameratechnisch waren wir diesmal extrem gut drauf. Markus hing ewig im Mast und merkte erst zurück an Deck, wie es ist, auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Der Lohn seiner Anstrengung sind sensationelle Aufnahmen aus dem Topp.
Während Markus sich über 20 Meter weit von uns entfernte, arbeitete der Rest der Crew konzentriert und ruhig. Stressfrei und ohne überflüssige Worte erledigte die Mannschaft alle angesagten Manöver souverän und routiniert. Nennenswerte Probleme waren nicht zu erkennen und die Stimmung war extrem entpannt. Fast ein Wellnesswochenende.
Noch ein Training Anfang April ist angesagt, damit auch die diesmal Abwesenden ihre erste Wassereinheit bekommen, ehe es zur ersten Regatta dieser spannenden Saison geht. Möge auch hier die Macht der Taten gewaltiger sein als die Fülle der Worte. Amen.
http://www.vimeo.com/39399263 2011 10 Okt
Schlaglöcher
Von: www.aquilasailingteam.com um 20:09 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Krönender Abschluss einer aufregenden Segelsaison, diesmal mit Gästen von C-Quadrat und Uniqua. Bei der Barcolana in Triest ging nicht alles auf, aber das Ergebnis ist durchaus respektabel.
Angesagt war Bora mit 15 bis 20 Knoten und alle freuten sich auf einen tollen Ritt zur ersten Wendemarke. Allein, die Bora verließ bereits beim Start etwas die Kraft und so mutierten die ersten Minuten der Regatta zum Glücks- und Geduldsspiel. Während das westliche Ende der fast zwei Seemeilen langen Startlinie windtechnisch begünstigt blieb, mussten sich alle anderen um die wenigen leichten Böen raufen. Darunter auch einige für Spitzenplätze gewettete Rennyachten.
Als sich später doch Nordostböen mit bis zu 20 Knoten durchsetzten, holte das Aquila Sailingteam Platz um Platz auf und kämpfte sich kurz vor der Ziellinie sogar auf den dritten Platz in der Gruppe 0 vor. Spannung also bis zu letzt mit Windlöchern, Winddrehern und damit verbundener Arbeit mit Gewichts- und Segeltrimm. Alles in allem wie eine Fahrt auf einer durch Schlaglöcher ruinierten Straße.
Die Aquila geht damit in ihre verdiente Winterpause und wird in der Halle in San Rocco für eine sicherlich ebenso spannende Segelsaison 2012 vorbereitet und gepflegt.
Nachlese zur Barcolana 11 in bewegten Bildern >>>
2011 23 Sep
Pacemaker
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Was für ein Start und was für ein Gefühl, das Feld eine komplette Runde anzuführen. So geschehen bei der diesjährigen Diplomatska Regatta in Izola.
Das Besondere bei dieser professionell organisierten Veranstaltung: Segeln trifft Politik, Diplomatie und Wirtschaft. Nach dem Skippersbriefing werden den teilnehmenden Yachten VIPs zugelost. Das Aquila Sailingteam ging bei dieser Tombola der besonderen Art diesmal leer aus, was angesichts des sanften Windes eigentlich eh kein Nachteil war.
Zunächst galt es also beim Start eine Lücke im dichten Feld zu finden, was den Aquileros perfekt gelang. Andere große Yachten hatten mehr Mühe und so geschah das Wunder, dass die Aquila das erste von drei abzusegelnden Dreiecken den Pacemaker für die fast zehn Meter längere Maxi Jena gab. Jene Maxi Jena, die schon so oft Zweite bei der Barcolana war. Erst kurz vor dem Ziel musste das Aquila Sailingteam auch die deutlich größere Shining passieren lassen. Reibungsloses, gut funktionierendes Teamwork war das Geheimnis, dem selbst eine massiv vertörnte Bergeline nichts anhaben konnte.
Zur Belohnung gab’s bei der Siegerehrung im Rahmen des Galadinners Applaus vom Auditorium und Anerkennung der Konkurrenz für den dritten Gesamtplatz, der Gruppensieg war nie gefährdet.
2011 1 Aug
Segeln mit J&J
Von: www.aquilasailingteam.com um 13:50 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Zum Beispiel, dass der Name „Björn“ für den Durchschnittsösterreicher eine unaussprechliche Hürde darstellt und man daher lieber auf den Kosenamen „Jörg“ zurückgreift. Warum Anna dabei zum durchaus komplizierteren Jaqueline wurde und Olaf im letzten Moment noch zu Oliver mutierte, konnte hingegen bis zuletzt keiner erklären.
Aber nun zum seglerischen. Noch vor der ersten Wettfahrt begann die Regatta mit kleinen Hindernissen. Trotz Abklärung mit dem Veranstalter im Vorfeld (GPH-Grenze für die italienische Meisterschaft liegt ansich bei 480, Aquila und Sonic segeln etwas schneller) kam es zu lautstarken Protesten der italienischen Sieganwärter, die partout die schnellen Ösi-Schiffe nicht dabei haben wollten. Der Veranstalter hielt jedoch dem Sturm stand, erfand kurzerhand eine neue Klasse und ließ uns statt in der italienischen Meisterschaft in der „Trofeo San Rocco“ fahren. Damit war die Sache (bis auf ein paar wenige Beschimpfungen durch ausgewählte Gegner) erledigt.
In Punkto Wind zeigte sich Triest von seiner trickreichen Seite. Dreher und deutliche Druckunterschiede forderten die Taktiker und nicht zu Unrecht setzte sich zuletzt die Elite der italienischen Profis durch. Aber auch die Mannschaft der Aquila darf mit ihrer Leistung zufrieden sein. Bootsspeed und Manövertechnik werden immer besser und trotz diverser Hoppalas in den einzelnen Wettfahrten (Stichwort: „Konsenslose Halsen“) konnten wir zumindest in zwei der sechs Wettfahrten ganz vorne mitmischen. Am Schiff wurde nichts Irreparables demoliert und Felix darf weiter hoffen, dass wir einmal einen Wettfahrtstag ohne zerrissenen Gennaker beenden.
Einzig offen bleibt die Frage, ob alle Crewmitglieder, die im Laufe der Woche ihre Namen eintauschen mussten, diese wohl nach der Sommerpause zurückerhalten werden.
Video von der Veranstaltung >>>
2011 29 Jun
Notstop
Von: www.aquilasailingteam.com um 17:37 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Schade, schade, schade. Bei der ORCi-Weltmeisterschaft in Cres kam das Aquila Sailingteam immer besser in Fahrt, bis Materialprobleme weitersegeln unmöglich machten.
Aber der Reihe nach: Starke Bora liess zu Beginn der WM nur ein kurzes abendliches Training zu. Immerhin genug, um Rene Mangold, der für diese Regatta die Pinne übernahm, eine Chance zur Eingewöhnung zu ermöglichen. Damit war es allerdings vorerst mit dem guten Wind vorbei. Der erste Segeltag brachte trickreiche Verhältnisse bei sterbender Bora und schließlich nur eine Wettfahrt. Auch während der Langstrecke, die so viele Parkplätze zur Verfügung stellte, dass wohl jeder einen bis mehrere fand.
Das Zusammenspiel der Mannschaft wurde durch die Vielzahl an Manövern immer besser und als die Bora am vierten Regattatag erneut auffrischte war man Teamintern frohen Mutes. Tatsächlich gelang der erste Top Ten Platz, leider aber auch das jähe aus. Auf der Startkreuz zur zweiten Tageswettfahrt, nachdem das Feld durch mehrere Black Flag Starts schon deutlich gelichtet war, brach kurz vor der Luvtonne das Backstag und demolierte zeitgleich die Masthead Unit.
Sofort machten sich Stefan und Michi auf nach Triest, um Ersatz aus dem Container zu holen und nach einer sehr frühen Frühschicht schien die Black Mama wieder einsatzbereit. Leider hielt das Tauschbackstag dem Belastungstest nicht stand und das Team blieb zum Zusehen verurteilt.
Trotzdem kann man positiv resümmieren. Die Segeltage haben uns weitergebracht, Speed und Manövertechnik wurden weiter verbessert. Damit steht einem starken Auftritt bei den italienischen Meisterschaften nichts mehr im Weg.
2011 15 Jun
Drag Race
Von: www.aquilasailingteam.com um 1:59 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Die Fiumanka bleibt fest in österreichischer Hand. Gesamtsieger wurde wie im Vorjahr Aegyd Pengg mit seiner VO70, taktisch geleitet von Darko Hajdinjak, kein Unbekannter in der Bigboatszene.
Windtechnisch konnte das 160 Schiffe starke Feld nicht meckern. Bis zu 12 Knoten waren deutlich mehr als prognostiziert, allein die Richtung ließ keinen Spielraum für taktisches Geplänkel. Das Aquila Sailingteam, diesmal unter der Flagge von Ariconsult unterwegs, kam nach zurückhaltendem Start immer besser in die Gänge, erreichte die Ziellinie als drittes Boot und gewann die Gruppe 0 sehr deutlich. Das angestrebte Ergebnis wurde damit souverän erreicht.
Zufriedene Gesichter allenthalben, Crew und Boot wachsen immer mehr zusammen und damit kommen automatisch die Erfolge. Bei der WM in Cres nächste Woche mag die Welt ganz anders aussehen, vermutlich sogar sicher. Immerhin jedoch hat sich die teils neu formierte Mannschaft schon recht ordentlich gemausert.
http://www.vimeo.com/25109902 2011 9 Jun
Geschäftsreise
Von: www.aquilasailingteam.com um 10:37 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Business meets Sport. Das traditionelle Motto des Business Cups. Nach einem Jahr Pause, gab es unter der Leitung von Yachtcharter Pitter und der Unterstützung von BMW Austria und Die Presse eine Neuauflage dieser beliebten Regatta.
Für das Aquila Sailingteam die nächste Herausforderung nach dem durchwachsenen Auftritt beim Hofbauer Cup. Diesmal noch mehr gefordert durch das Antreten des Sonic Sailingteams, ebenfalls auf einer TP52.
Dass die Kurslänge diesmal mit der Windstärke besser korrelierte, war sicher von Vorteil. Jedenfalls blieben Manöverprobleme weitgehend aus und der direkte Gegner immer unter Kontrolle. Als Draufgabe gab’s bei der abschließenden Langstrecke Bora mit bis zu 22 Knoten, wodurch wir unseren Geschwindigkeitsrekord auf knapp 18 Knoten steigern konnten.
Segeltechnisch ein solider Schritt vorwärts, der Lust auf mehr macht. Die Hofbildstelle hat auch die Anfertigung eines Bild- und Tondokumentes versprochen, das sofort nach Einlangen hier veröffentlich wird.
2011 6 Mai
Intensivtraining
Von: www.aquilasailingteam.com um 19:57 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | 2 Kommentare
Als Titelverteidiger hat man naturgemäß nix zu gewinnen, dafür alles zu verlieren. Gut, lassen wir die Kirche im Dorf. Ganz egal, was schlussendlich auf der Ergebnisliste steht, wichtig ist, dass man seine Leistungsfähigkeit ausgeschöpft hat oder zumindest nicht über Eseleien den Kopf schütteln muss.
Zu Beginn der Veranstaltung meinte es der Wettergott sehr gut mit uns Aquilanern. Sanfte 7 bis 10 Knoten Wind ließen keinen Stress aufkommen. Alle Manöver klappten vorzüglich, der Speed war ok und das Ergebnis sowieso: Zwei Tagessiege mit jeweils deutlichem Vorsprung auf den Rest des Feldes.
Am zweiten Tag kam Windpech ins Spiel. Während der Langstrecke nach Koper und retour konnten wir mit 16,82 Knoten einen ersten Geschwindigkeitsrekord verbuchen. Allerdings schwächelte die Bora für einige Zeit und erwachte erst wieder zu vollem Leben, als wir durchs Ziel segelten. Nun, das gehört zum Spiel und war durchaus auch schon andersrum. Und es sollte noch schlimmer kommen.
Am Finaltag blies die Bora wieder mit 17 bis 22 Knoten bei herrlichem Sonnenschein. Perfekte Segelbedingungen, allerdings für die flotte schwarze Mama viel zu wenig Platz am Parcours. Drei Wettfahrten, die zum Intensivmanövertraining mutierten. Mehr als hoist – gybe – drop war auf der sechsminutenvorwind gar nicht drin. Der zweite Platz in der offenen Klasse konnte grade noch verteidigt werden.
Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch, viel zu überragend waren die Eindrücke vom seglerischen Potenzial der schwarzen Mama und mit ein bissl Übung kriegen wir sie schon in Griff.
http://www.vimeo.com/23313574 2011 25 Apr
Entspanntes Finale
Von: www.aquilasailingteam.com um 21:07 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Muggia präsentierte sich auch dieses Wochenende von seiner angenehmen Seite. Pünktlich um die Mittagszeit angenehme 8-15kn Wind. Perfekte Bedingungen also, um unsere Mama besser kennen zu lernen une die Manöver noch besser einzustudieren.
Doch da sich Triest erstmal von seiner windlosen Seite zeigte, hatten wir Zeit für eine Bestandsaufnahme der Segel. Wie viele davon brauchbar waren, wollten wir in den kommenden Tagen heraus finden. Auch ein Trainingspartner, die Sonic, hatte sich für dieses Wochenende angekündigt. Das gemeinsame Training mit der zweiten österreichischen TP52 war eine sehr gute Vergleichsmöglichkeit, denn ein schlechtes Manöver oder vernachlässigter Gewichtstrimm wurde einem sofort aufgezeigt. Lustiger Zufall, dass der letze Set des Wochenendes bei beiden Teams Probleme machte und dieser bei uns ein Durchtrennen der Bergeleine zufolge hatte.
Es waren wieder sehr lehrreiche und spannende Tage. Die Manöver laufen schon runder und langsam können wir uns darauf konzentrieren, die Mama schnell zu machen. Nun starten wir also nach diesem entspannten Trainingsfinale in die erste Regatta mit der Black Mama. Wir freuen uns schon sehr darauf!
www.aquilasailingteam.com
http://www.vimeo.com/22744330 2011 21 Apr
Segeln mit M & M
Von: www.aquilasailingteam.com um 18:54 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | Trackback | Keine Kommentare
Schon im zarten Kindesalter lernen wir, dass eine helfende Hand vieles überhaupt erst möglich macht. Sind es zunächst die Eltern, die uns gratis als Stütze zur Verfügung stehen, sind es später Freunde und noch später müssen wir oft genug für Hilfe zahlen.
Natürlich hätten wir auch selbst auf alles kommen können, und eigentlich haben wir ohnehin schon alles gewusst. Trotzdem war die Anwesenheit von M und M beim zweiten Training gut für die persönliche Moral. M und M sind von Vasco entsandt und wissen viel über unser Boot. Immerhin stammt das ursprüngliche Deckslayout aus der Feder Ms, des Älteren. Außerdem hat der den Bau unserer schwarzen Mama begleitet.
Trotzdem wollte nicht immer alles klappen, aber das war ja auch nicht zu erwarten. Segelgenuss pur kam jedenfalls am Samstag auf, als die Seabreeze auf 15 Knoten auffrischte und wir mit bis zu 13 kn Speed unterwegs waren.
Traditionell auch der verlorene Segeltag. Am Sonntag brach das Großfall bei schwächlichem Wind. Eine kurzfristige Reparatur war nicht möglich, M und M haben’s dann unter der Woche wieder gut gemacht.
www.aquilasailingteam.com
http://www.vimeo.com/22681098
